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50 dwellings, an open courtyard and a lot of space for companionship.

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Würde ein Besucher des Projektes mit dem Hubschrauber anreisen, er sähe zuerst die riesige Siedlungsfläche Hamburgs unter sich und dann sehr viel Grün. Zwischen Ohlsdorfer Friedhof und Alstertal würde er im Näherkommen einen bebauten Streifen bemerken, den Ortsteil Klein Borstel. An der Westspitze des Streifens, direkt am Friedhof, entsteht das Neubaugebiet mit seinen 220 Wohnungen. Und hier, neben dem S-Bahnhof und ganz nahe an der Schule, umgeben acht niedrige Gebäude einen großen Innenhof. Kinder spielen dort, in einigen Ecken sitzen Gruppen Erwachsener. Einen Hubschrauberlandeplatz hat die Architektin Iris Bulla von den NeuStadtArchitekten nicht vorgesehen, weshalb der Besucher abdrehen müsste.

Von innen betrachtet wirkt der Hof offen und durchlässig. Im Osten liegen die Häuser der Eigentümer (auf dem Plan mit gelben Zetteln), im Westen die der Genossen. Die leicht versetzte Anordnung der Bauten hat Nischen und Durchgänge geschaffen. Gelegentlich fällt der Blick auf die benachbarten Häuser der Wohnprojekte Luzie und Gofi. Die Gebäude um den Hof haben zweieinhalb Geschosse; die großen Südfenster weisen auf Passiv- oder Niedrigenergiebauweise hin. Aus den meisten Wohnungen ist der Garten direkt zu erreichen; die zugehörigen Terrassen grenzen sich durch ihre Bepflanzung von der Gemeinschaftsfläche ab. Einige Wohnungen haben stattdessen Balkone oder Dachterrassen. Eine Treppe führt vom Hof hoch auf die Gemeinschaftsterrasse, die abends besonders viel Sonne bekommt und von der tagsüber Eltern ihre spielenden Kinder beaufsichtigen. Der Grillplatz und der Dschungel der größeren Kinder liegen außerhalb des Hofes am Rand des Geländes. Wo ein ahnungsloser Besucher Parkplätze erwarten würde, stehen an vielen Stellen niedrige Schuppen: die Fahrradabstellplätze der Bewohner.

Und die Wohnungen? Hereinspaziert! Ungefähr 60 Haushalte hat das Projekt. Der kleinste wohnt auf etwa 40 Quadratmetern, der größte auf 160 Quadratmetern. Die meisten Wohnungen sind hell, viele sind sehr hell; dunkle Ecken gibt es dank der niedrigen Gebäude nirgends. Die Räume sind 2,60 hoch, wenn die Bewohner sich nicht entschlossen haben, höher (und damit teurer) zu bauen. Die Grundrisse haben sie selbst bestimmt, allerdings im Rahmen von Vorgaben der Wohnungsbaukreditanstalt, die viele Wohnungen mitfinanziert hat. Wie das aussehen könnte? Zum Beispiel so für eine kleine Etagenwohnung, so für eine Maisonettenwohnung oder so für eine Dachwohnung mit Terrasse. Oder so, wie Ihr es wollt.

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