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Autofreies Wohnen Ohne Auto leben - zusammen haben wir mehr davon. |
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| E s gibt drei Arten, ein autofreies Wohnprojekt zu betrachten, das wissen wir aus Gesprächen. Die eine Perspektive ist die des überzeugten Autofahrers. Er kann sich ein Leben ohne eigenes Auto nicht vorstellen und schwankt zwischen Misstrauen und Bewunderung für die seltsame Schar von Asketen, die er in uns sieht. 7 häufig gestellte Fragen zum autofreien Wohnen in der Übersicht, hier die FAQs. Eine andere Sichtweise ist die der autofreien Projektmitglieder, die nie oder allenfalls vor vielen Jahren ein KFZ besessen haben. Sie haben nicht den Eindruck, auf etwas Erstrebenswertes zu verzichten. Und der Gedanke, freiwillig auf mobilen Polstermöbeln im Stau zu sitzen, oder sich von privaten Fossilkraftwerken durchs Leben schieben zu lassen, erscheint ihnen absurd. Wahrscheinlich ist eine gewisses Maß an Unverständnis zwischen beiden Perspektiven unvermeidlich. Darum ist es gut, dass es eine dritte Sichtweise gibt. Einige Mitglieder unseres Projekts sind Autofahrer, die ihre Fahrzeug abschaffen werden, um bei uns wohnen zu können. Ihre Sicht der Dinge ist pragmatisch. Sie sehen die hervorragende Anbindung Klein Borstels an den öffentlichen Nahverkehr, die Schulen und Kindergärten in unmittelbarer Nachbarschaft, die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen Lebensmittel anliefern zu lassen. So kommen sie zu dem Ergebnis, dass ein Privatauto unter diesen Umständen einfach überflüssig und Car-Sharing die billigere Alternative ist. Darum fällt es am Ende auch ihnen leicht, unsere Selbstverpflichtung zur Autofreiheit zu unterschreiben, deren Formulierung von Experten für gerichtsfest erklärt wurde und die sich in dem erfolgreichen Wohnprojekt in der Hamburger Saarlandstraße (eine Selbstbeschreibung hier) seit sechs Jahren bewährt. Einen ganz praktischen Vorzug eines autofreien Wohnprojektes sehen wir zur Zeit im Vergleich zu künftigen Nachbarn. Für ihre Häuser mit Tiefgarage werden sie pro Quadratmeter Wohnfläche 200 Euro mehr bezahlen als wir; dennoch sind sie weit davon entfernt, sich die energiesparenden Passivhäuser leisten zu können, die wir bauen werden. |
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